Archiv für den Monat Dezember 2012

FFP-Publikation „Betriebliche Familienpolitik“

Das Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik (FFP) hat im Springer Verlag zu  Kontexten, Messungen und  Effekten betrieblicher Familienpolitik einen neuen Band herausgeben. Er richtet sich an Arbeitgeber und Verbandsvertrete sowie Studierende. Im Buch finden sich konzeptionelle und methodische Arbeiten sowie die Ergebnisse unterschiedlicher Studien zum betrieblichen Familienbewusstsein.

Herausgeber sind Irenne Gerlach und Helmut Schneider.

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Förderprogramm „Betriebliche Kinderbetreuung“

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend will betriebliche Angebote in der Kinderbetreuung unterstützen. Mit dem Förderprogramm kann ein neu geschaffener Ganztagsbetreuungsplatz mit 400 EUR bezuschusst werden. Im Förderzeitraum kann ein Unternehmen pro Betreuungsplatz max. 9.600 EUR erhalten.  Neben Unternehmen, Körperschaften, Stiftungen, Anstalten des öffentlichen und privaten Rechts können auch Verbundlösungen von Unternehmen gefördert werden. Mehr Informationen unter http://www.erfolgsfaktor-familie.de/default.asp?id=348

Gute Adresse im Web für arbeitende Eltern

Wer sich über die gesammte Facette von Vereinbarkeit von Beruf und Familie und den Wiedereinstieg informieren möchte, wird hier fündig:

http://www.lob-magazin.de/

Es gibt auch einen 14tägigen Newsletter oder man folgt der Seite z. B. auf Facebook. Wer es lieber traditionell mit Papier hat, der kann auch die passende Zeitschrift beziehen. Viel Spaß dabei.

Darauf sollten Sie achten, wenn Sie den Wiedereinstieg festlegen

Oft ein gutes Stück vor dem Wiedereinstieg wird das Datum für die Rückkehr festgelegt. Je nach der Dauer der Abwesenheit ist dies teilweise um den Geburtstag des Kindes. Wenn Ihnen ein stressfreier Geburtstag wichtig ist, sollten Sie den 1. Arbeitstag nicht unbedingt auf den Geburtstag Ihres Kindes legen. Das macht es später leichter, dem Geburtstag gebührend Aufmerksamkeit zu geben und den Wiedereinstieg gut zu gestalten.

Ein zweiter Punkt ist die Verteilung der Arbeitszeit bei Teilzeit. Zum Glück gibt es in den meisten Unternehmen viele unterschiedliche Teilzeitmodelle. Fragen Sie nach, wie die Pausenzeiten gehandhabt werden. Gerade wer vor der Geburt Vollzeit gearbeitet hat, kennt die Pausenregelungen oft nicht. Je nach Tarifvertrag oder hausinternen Regelungen kann es sein, dass Sie z. B. nach 6 Stunden eine Pause angerechnet bekommen. Wenn Sie 6 Stunden als reguläre Arbeitszeit vereinbaren, ist jeder „Überstunde“ erst einmal die Ihnen zugerechnete Pause. Wer so konsequent ist, nach den 6 Stunden erst einmal die Pause auch in Anspruch zu nehmen, ist auf der „guten“ Seite. Wer aber, um das Arbeitspensum zu schaffen, weiter arbeitet, arbeitet in der vorgesehenen Pausenzeit.