Archiv für den Monat Januar 2013

Familienfreundliche Maßnahmen rechnen sich!

Die Studie ist nicht mehr ganz jung, doch immer noch gültig. Die Prognos AG hat 2003 Daten von 10 Unternehmen erfasst und in einer Modellrechnung dargestellt. Diese Modellrechnung ergab einen ROI von 25 Prozent! Das Modell-Unternehmen „Familien Gmbh“ hat bei Kosten von 300.000 EUR Kosteneinsparungen von 375.000 EUR erzielt. Einsparpotenziale gab es bei

– Wiederbeschaffungskosten
– Wiedereingliederungskosten
– Überbrückungskosten
– Kosten für Fehlzeiten

Die beteiligten Unternehmen hatten diese familienfreundlichen Maßnahmen realisiert:

– Beratungsangebote für Eltern, Kontakthalte- und Wiedereinstiegsprogramme
– Teilzeitangebote, Arbeitszeitflexibilität und -souveränität für Eltern
– Telearbeit für Beschäftigte in Elternzeit
– Betriebliche bzw. betrieblich unterstützte Kinderbetreuung
– Berieb oder Unterstützung einer regulären Kinderbetreuung

Das sind Zahlen, die es betriebswirtschaftlichen Betrachtungen leicht machen, den Wiedereinstieg zu unterstützen!

Advertisements

Aktionstag der IHK Darmstadt am 1. März 2013

Beim IHK-Aktionstag Weiterbildung am 1. März in Darmstadt sind zwei Vorträge interessant:

10:15 – 11:00 Uhr „(Wieder)Einstiegen als Chance – Wiedereinstiegskonzept in den Beruf für Frauen“ von Renate M. Ebert, Ebert FrauenPower, Wiesbaden

13:00 – 13:45 Uhr „Väter im Unternehmen – Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ von Ulla Kurz, Sefo Femkom, Darmstadt

Anmelden für den kostenlosen Aktionstag kann man oder frau sich im Internet unter http://www.darmstadt.ihk.de, Dokument-Nr. 19798 oder per E-Mail an campitelli@darmstadt.ihk.de

Hausaufgaben – Stress für Eltern und Kinder?

Das Lob-Magazin widmet sich einem Thema, das oft für Stress in den Familien sorgt: Wie ist das mit den Hausaufgaben? In einigen Familien sorgt dieses Thema für Kämpfe, Tränen und heftige Emotionen. Auf der Homepaage des Magazins gibt es Tipps der Beraterin Nicole Pollok:

http://www.lob-magazin.de/kinder/schulkind/503-die-perfekten-hausaufgaben.html

 

Fortschrittsbericht der Bundesregierung zu Fachkräften

Es gibt aktuelle Zahlen: 71 % der Mütter arbeiten! Diese Fakten zitiert Phoenix (Link http://www.phoenix.de/content//557171)

„Insgesamt gehen dem Bericht zufolge aber mehr und mehr Mütter mit minderjährigen Kindern arbeiten. Der Anteil habe sich seit 2006 von 64,1 auf 70,2 Prozent erhöht, wie die Dortmunder „Ruhr Nachrichten“ unter Berufung auf den Fortschrittsbericht schreiben. Damit sei ihre Zahl um 60 000 auf jetzt 5,6 Millionen gestiegen.

Die Entwicklung schlage sich auch im Arbeitsvolumen nieder. Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von Müttern ist demnach zwischen 2010 und 2011 um etwas mehr als eine halbe Stunde auf 25,6 Stunden gestiegen. Insgesamt arbeiteten die Mütter 142,2 Millionen Stunden – das entspricht einer Zunahme um rund 5,2 Millionen Stunden.“

Das Thema Wiedereinstieg und arbeitende Eltern wird damit immer wichtiger – das freut mich! Nutzen Sie Ihre Chance, gute Rahmenbedingungen zu schaffen oder einzufordern.

Das Ausstiegsgespräch – wichtige Punkte

Bevor die Elternzeit beginnt gibt es in vielen Unternehmen ein Gespräch mit dem Vorgesetzten und / oder der Personalabteilung. Diese Punkte können eine hilfreiche Checkliste sein:

Was ist der voraussichtliche letzte Arbeitstag?
Wie lang soll die Elternzeit dauern?
Sollen die Vätermonate in Anspruch genommen werden?
Ist ein Arbeiten in der Elternzeit möglich?
Können kurzfristig Vertretungen in der Elternzeit übernommen werden?
Ist ein mobiles Arbeiten in der Elternzeit möglich oder erwünscht?
Ist die Rückkehr in Voll- oder Teilzeit gewünscht?
Gibt es schon Pläne für die Kinderbetreuung nach der Elternzeit?
Was wird vereinbart, um in der Elternzeit in Verbindung zu bleiben?
Wer kann aus dem betrieblichen Umfeld kann Pate sein?
Welche Wiedereinsteiger kann Mentor sein?
Welche Vereinbarungen zur Nachfolge sind zu treffen?
Wie wird der Arbeitsplatz an die Vertretung übergeben?
Ist es möglich, an Aktivitäten der Abteilung teilzunehmen?
Sind Weiterbildungen in der Elternzeit geplant?