Wiedereinstieg beginnt beim Ausstieg!

Wer gut und nicht zu spät wieder einsteigen möchte oder zurückkommen soll, sollte schon vor dem Ausstieg planen und organisieren. Für die Unternehmen könnte das z. B. heißen:

– Wer hält den Kontakt in der Elternzeit?
– Wer ist Mentor für den Wiedereinstieg?
– Kann die E-Mail-Adresse und evtl. mobilen Geräte behalten werden?
– In welche E-Mail-Verteiler will der Mitarbeitende aufgenommen werden?
– An welchen Veranstaltungen nimmt der Mitarbeitende in der Elternzeit teil?
– Welche Zeitschriften, Magazine, etc. erhält der Mitarbeitende weiter?
– und vieles mehr

Für den „Aussteiger“ könnte das z. B. heißen:

– Kann ich Vertretungen für Urlaub oder Krankheit anbieten?
– Kann ich schon etwas zu Teilzeit in der Elternzeit sagen?
– Will ich die Elternzeit für die eigene Qualifikation nutzen?
– Wie will ich Kontakt zum Unternehmen und zu KollegInnen halten?
– Was tue ich, um fachlich auf dem Laufenden zu bleiben?
– und vieles mehr

Diese und weitere Fragen können in einer Checkliste für den Mitarbeitenden und den Vorgesetzten zusammen gefasst sein. Beide setzen sich in den letzten Wochen vor dem Ausstieg zusammen und tauschen sich aus. Klare Absprachen und Vereinbarungen in diesem Gespräch sind für einen guten Wiedereinstieg auf beiden Seiten sinnvoll Wenn Unternehmen diese „Hausaufgaben“ angehen, haben sie eine oft verkannte Ressource für den Fachkräftemangel. Wenn Mitarbeitende bald – und mit einem guten Gefühl – wieder einsteigen, brauchen weniger Kräfte auf dem Markt „draußen“ gesucht zu werden.

Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Ich freue mich auf Ihre Kommentare.

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