Archiv für den Monat Juli 2013

Muster-Checklisten für den Wiedereinstieg

Im Internet findet sich viel Nützliches. Diese beiden Checklisten betrachten den Wiedereinstieg aus der Sicht des Unternehmens und des Mitarbeitenden und sind von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Unna herausgegeben. Dabei beginnt die Planung des Wiedereinstiegs schon beim Ausstieg!

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Förderprogramm für betriebliche Kinderbetreuung

Mit dem Förderprogramm Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds setzt das Bundesfamilienministerium Anreize für Unternehmen, sich für die Betreuung der Kinder ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – bei Hochschulen auch für die Kinder der Studierenden – zu engagieren. Beispiele zu geförderten Projekten und Informationen zu den Bedingungen finden Sie hier:

http://www.erfolgsfaktor-familie.de/default.asp?id=318

So gelingt der Wiedereinstieg: Checkliste

Der Wiedereinstieg ist ein Prozess, der gut gestaltet werden kann. Hier eine kleiner Ablaufplan, was in den Blick genommen werden sollte, damit der Wiedereinstieg für Unternehmen und Wiedereinsteigenden gelingt:

  • Rückkehrgespräch ca. drei Monate vor dem geplanten Ende der Elternzeit (evtl. in zwei Etappen)
  • – Klären des Rückkehrzeitpunktes
    – Vereinbaren der Art der Rückkehr (Voll- oder Teilzeit sowie Stundenanzahl bei Teilzeit)
    – Festlegen des Arbeitsplatzes nach der Rückkehr
  • Vereinbaren von flankierenden Maßnahmen (notwendige Schulungen) passend zu vorhandenen Fähigkeiten und Kenntnissen und den Anforderungen des neuen oder alten Arbeitsplatzes
  • Beauftragen von Verantwortlichen im Unternehmen, damit Equipment und Technik vorhanden ist und am ersten Arbeitstag auch funktioniert
  • „Willkommen zurück“ am 1. Arbeitstag: Vorgesetzte/r begrüßt und nimmt sich Zeit
  • „Willkommen zurück“ am 1. Arbeitstag im Kollegenkreis
  • Vereinbaren eines Einarbeitungsplanes mit den jeweiligen Verantwortlichen
  • Zwischengespräche mit dem/der Vorgesetzten passend zum Einarbeitungsplan
  • Abschlussgespräch mit dem/der Vorgesetzten zum Ende des Einarbeitungsplans

Austausch und Best Practise: Netzwerke sind wichtig!

Um den Wiedereinstieg gut zu gestalten, muss das Rad nicht jedes Mal neu erfunden werden. Netzwerke leisten hier eine gute Arbeit. Hier können Sie sich austauschen, von andern lernen, dürfen „kopieren“ oder selbst gute Erfahrungen weiter geben. Hier eine kleine Auswahl – was ist für Sie dabei?

  • http://www.lokale-buendnisse-fuer-familie.de/ (Lokale Bündnisse für Familie sind Netzwerke von Akteuren aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft. Die verschiedenen Partner finden sich vor Ort auf freiwilliger Basis zusammen, um die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien durch bedarfsorientierte Projekte zu verbessern.)
  • http://www.bpw-germany.de/PAF/Startseite (Der BPW ist eines der größten Netzwerke für Unternehmerinnen und berufstätige Frauen weltweit)
  • http://www.vbm-online.de/ (Lobby für berufstätige Mütter)
  • http://www.finv.net/ (Das heute über 1.000 Teilnehmerinnen starke Netzwerk FinV „Frauen in Verantwortung“ ist inzwischen in Hannover, Berlin, Bremen, Hamburg und Wiesbaden aktiv. München ist in Gründung)
  • www.womenandwork.de (women&work, Deutschlands größte Karrieremesse für Frauen)

Umfrage zur Kinderbetreuung – mitmachen?

Das habe ich bei im Newsletter 2013/02 von lob – Zeitschrift für berufstätige Väter und Mütter gefunden:

Wer Familie und Beruf vereinbart, weiß wie wichtig eine qualifizierte Kinderbetreuung ist. Die Besser Betreut GmbH möchte in Zusammenarbeit mit LOB eine umfassende Momentaufnahme der Thematik festhalten und startet daher eine Umfrage.

Mitmachen lohnt sich. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten einen Rabatt von 15% auf ihren Einkauf im Online-Shop von Ernsting’s Family.
Der Rabatt ist nicht an einen Mindestbestellwert gebunden.

Das ist der Link zur Umfrage:

https://magazin.betreut.de/umfrage-wie-werden-ihre-kinder-betreut-949