Archiv für den Monat August 2013

Netzwerk Wiedereinstieg Hessen vergibt Preis

Am 12. September vergibt das Netzwerk Wiedereinstieg Hessen den Unternehmenspreis “WieDa – Bestes Unternehmen für den Wiedereinstieg in Hessen 2013″ . Damit werden Initiativen von Unternehmen ausgezeichnet, die Frauen den beruflichen Wiedereinstieg erleichtern.

Der Preis wird am 12. September verliehen. Ich werde dabei sein und bin schon ganz neugierig auf die Preisträger und deren Maßnahmen. Die besten Informationen gibt es danach hier im Blog.

Branka Kamaric schreibt am 25. Juli zur Notwendigkeit solcher Maßnahmen folgendes: „Angesichts der demographischen Entwicklung und des drohenden Fachkräftemangels müssen Betriebe in Hessen verstärkt auf Frauen setzen, die nach der Familienpause ins Berufsleben zurückkehren möchten. Allein in Hessen sind dies rund 22.000 Frauen. Nur ein kleiner Teil davon, 4.400 Frauen, ist bei der Agentur für Arbeit als Berufsrückkehrerin arbeitssuchend gemeldet. Und viele der gut qualifizierten Frauen sind auf der Suche nach einer Vollzeitstelle. Hier bieten sich nicht nur Chancen für die Frauen, sondern auch für Unternehmen, die für die Zukunft qualifiziertes Personal benötigen.“ gefunden in:  http://www.wiedereinstieg-beruf.de/netzwerk-wiedereinstieg-vergibt-unternehmenspreis-2013-428/

Informationen zur Initiative gibt es hier: http://www.new-hessen.de

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Bewerbungstipps für Wiedereinsteiger

Im aktuellen Newsletter des lob-Magazins gibt es Tipps zum Bewerben nach der Baby-Phase. Wichtig ist dabei, die erworbenen Soft-Skills für den Personalentscheider nachvollziehbar darzustellen. Den ganzen Artikel finden Sie hier:

http://www.lob-magazin.de/magazin/beruf/wiedereinstieg/630-muetter-punkten-mit-soft-skills.html

„Das Thema ‚Chancengerechtigkeit für Familien‘ ist aus familienpolitischer, aber auch aus wirtschaftspolitischer Sicht hoch aktuell. Bereits heute haben viele Unternehmen in Deutschland generell oder zumindest teilweise Probleme, passende Fachkräfte zu finden. Aufgrund niedriger Geburtenraten und der Alterung der Gesellschaft wird sich die Lage noch verschärfen. Damit kommt der Fachkräftesicherung durch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie eine hohe Bedeutung zu.“
Dr. Bernhard Heitzer, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie während der 15. Zertifikatsverleihung der berufundfamilie gGmbH in Berlin

Teilzeit in der Elternzeit?

Wer in Elternzeit ist, darf in Teilzeit arbeiten – so sieht es das Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz vor. Diese Voraussetzungen müssen dabei erfüllt werden:

– Der Arbeitgeber beschäftigt regelmäßig mehr als 15 Arbeitnehmer (ohne Azubis).

– Das Arbeitsverhältnis besteht seit mindestens sechs Monaten ununterbrochen.

– Die vertraglich zu regelnde Teilzeit-Arbeitszeit soll für mindestens zwei Monate 15 bis 30 Wochenstunden betragen. Die 30 Stunden-Obergrenze gilt für den Durchschnitt eines Monats.

– Dem Arbeitgeber wurde sieben Wochen vor der Tätigkeit dieser Anspruch schriftlich mitgeteilt.

Was vielleicht einige nicht wissen, ist, dass die Teilzeit in der Elternzeit auch bei einem anderen Arbeitgeber erfolgen kann. Der ursprüngliche Arbeitgeber muss dann allerdings zustimmen.

Der Arbeitgeber kann aus betrieblichen Gründen dem Teilzeitgesuch in der Elternzeit widersprechen. Die Frage, was betriebliche Gründe sind, ist teilweise gerichtlich geklärt – und die Messlatte dafür hoch.

2011 arbeiteten in Deutschland 45 % der erwerbstätigen Frauen im Alter von 15 bis 64 Jahren (lt. Statistischem Bundesamt).  Die Erwerbsquote betrug 2011 knapp 68 %. Das ist in der EU Rang vier für Deutschland. Mehr als 55 % der Frauen arbeiten wegen der Kinderbetreuung, der Pflege von Angehörigen oder aus anderen familiären oder persönlichen Gründen Teilzeit.

Informationen gefunden in: working@office, Ausgabe 7/2013

Qualifizierungsprogramm für Akademikerinnen

Die Technische Hochschule Nürnberg (Georg Simon Ohm) startet im Oktober 2013 eine Weiterbildung für Akademikerinnen, die mit Kind auf Erfolgskurs gehen wollen. Über neun Monate stehen der Ausbau und die Entwicklung der eigenen Karriere und Netzwerken im Mittelpunkt. Der Nachwuchs wird während der Präsenzzeiten betreut. Es gibt noch freie Plätze. Informationen unter

http://www.th-nuernberg.de/women++ oder

womenplus@th-nuernberg.de

gefunden in: Newsletter LOB-Magazin, 2. August 2013

Homeoffice – eine Alternative?

Die Frage, ob das Arbeiten von zu Hause aus hilfreich ist, wird zur Zeit kontrovers diskutiert. Auf der einen Seite ist die Vereinbarkeit leichter, wenn Fahrzeiten wegfallen. Auf der anderen Seite braucht es aber auch soziale Kontakte und persönlichen Austausch, um beruflich erfolgreich zu sein oder zu bleiben. Die Flexibilität kann durch das Arbeiten von zu Hause aus steigen. Kürzere Krankheiten des Nachwuchses (dessen Immunsystem ja oft noch „im Training“ ist) können leichter abgefangen werden und bedeuten nicht unbedingt, dass ein Elternteil für die Betreuung dem Arbeiten fern bleiben müssen. Homeoffice kann aber auch zu Überlastungen führen. Wer sich selbst nicht so gutorganisieren kann oder eher schlecht Grenzen setzen kann, kann sich leicht überfordern.

Das Arbeiten im Homeoffice bedarf einer guten Planung und braucht funktionierende Absprachen mit dem Umfeld – auch mit dem Arbeitgeber. Wenn das (teilweise) Arbeiten von zu Hause klappt, dann sind diese Mitarbeitenden auch zufriedener. Das ergab eine Studie von TeamViewer: 88 % der befragten Heimarbeiter seien sehr zufrieden oder zufrieden; 57 % würden für das Homeoffice auf einen Dienstwagen verzichten; 30 % auf einen Teil des Urlaubs.

Rechtliche bzw. Haftungsfragen sollte der Arbeitgeber vorher klären – das rät die VBG (Berufsgenossenschaft für Verwaltungen, etc.).

Mehr unter: http://www.homeofficeday.ch; http://www.homeofficeday.de; http://www.teamviewer.com, http://www.vbg.de

Informationen gefunden in: alex – Magazin für Office-Professionales, Ausgabe 2/2013