Archiv für den Monat November 2013

Erfolgreiche Wiedereinstiege brauchen eine „Haltung“ im Unternehmen

Sie haben schon einige Zahlen lesen können, warum es sich für Unternehmen lohnt, den Wiedereinstieg attraktiv zu machen. Doch wie kann das im Unternehmen auch gelingen? Es reicht leider nicht, wenn der Unternehmer, die Personalverantwortlichen oder die  Frauenbeauftragten / Gleichstellungsbeauftragten das wollen. Es reicht auch nicht, wenn es einen guten Maßnahmenkatalog gibt, der von der Zeit vor dem Ausstieg über den Ausstieg zum Wiedereinstieg reicht. Denn es sind Menschen, die diese Maßnahmen umsetzen (sollten):  Kollegen, Vorgesetzte, Mitarbeiter in der Personalabteilung usw.

Damit der Wiedereinstieg gelingt braucht es eine „Haltung“ im Unternehmen. Was leben die „Leitfiguren“ vor? Sind die Vorgesetzten in den Prozess zum Gestalten des Wiedereinstiegs im Unternehmen eingebunden? Wurden die Vorgesetzten und auch Mitarbeitenden in der Personalabteilung „abgeholt“? Schließlich verursacht der Wiedereinstieg mehr Arbeit. Zu welchem Zweck soll das geschehen? Warum soll das Sinn machen? Sie sehen, ein weites Feld, das es zu beackern gilt. Ein paar Ideen finden Sie in diesem Link – oder Sie sprechen mich an:

http://www.lob-magazin.de/beraterinnen/business/631-interne-kommunikation.html

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Checkliste zum Elternzeit-Modell von LOB-Magazin

Vor dem Wiedereinstieg müssen Eltern klären, wie und wann dieser sein soll. Mit diesem Link

http://www.lob-magazin.de/magazin/beruf/elternzeit/103-vier-schritte-zum-eigenen-elternzeit-modell.html

kommen Sie zu einer guten Herangehensweise, die zwischen Wollen und Können, zwischen Muss und Lust anregt, zum einem gangbaren Weg zu finden.

Co-Working mit Kind: ein neuer Trend?

Ist es für Freiberufler oder Selbstständige einfacher, den Wiedereinstieg zu schaffen? Manche Rahmenbedingungen sind anders, einige sind gleich. Die Frage „Wohin mit dem Kind?“ betrifft alle arbeitenden Eltern. Doch die Möglichkeiten sind für „Freelaner“, Freiberufler oder Selbstständige evtl. vielfältiger. Ein neuer Trend entsteht gerade für Eltern, die nicht fest in einem Büro arbeiten: Co-Working.

Damit sind Orte gemeint, an denen auf der einen Seite Kinderbetreuung durch professionelle Kräfte gewährleistet ist. Auf der anderen Seite sind diese Orte mit Internet etc. ausgestattet, damit die Eltern anihren Laptops arbeiten können. In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 2./3. November berichtet Nadine Bös von einem „Selbstversuch“:

http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/co-working-mit-kind-mit-mama-ins-buero-12641110.html

Die FAZ hat auch zusammengetragen, wo es solche Co-Working-Spaces für Eltern gibt (Leipzig, München, Hannover, Freiburg, im Artikel wird auch Berlin erwähnt):

http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/eltern-kind-bueros-wo-eltern-mit-kleinkindern-co-worken-koennen-12641114.html

Wer also eher Arbeiten am Laptop erledigt und in der Nähe von Co-Working-Spaces wohnt, kann eine fehlende Kinderbetreuung kurzfristig überbrücken. Eine „reine“ Arbeitszeit ist das Co-Working nicht. Je nach Naturell des Kindes ist ein unterbrechungsfreies Arbeiten schwieriger. Wichtig ist auch ein verlässlicher Internet-Zugang. Die Co-Working-Büros werden von den Eltern bezahlt und sind damit eine Alternative zu den Eltern-Kind-Büros in Unternehmen – für die, deren Gehalt das hergibt. Eine Alternative zum Arbeiten zu Hause ohne Kinderbetreuung ist dieser Trend auf alle Fälle.

Vortragsabend zum erfolgreichen Wiedereinstieg am 12.11.13

Ich habe mein Herzblutthema bei einem Verband platzieren können, dem Bundesverband für Mittelständische Wirtschaft. Wenn Sie mich  „live“ erleben wollen, geht es hier zur Anmeldung:

http://www.bvmw.de/landesverband-hessen/veranstaltungen/kalenderevent/termin/event/20131112/tx_cal_phpicalendar/wettbewerbsvorteile-durch-stille-reserven-im-demographischen-wandel.html

Der Vortrag findet am Abend des 12. November in Mörfelden-Walldorf statt. Ich würde mich freuen, wenn wir uns an diesem Abend sehen. Vielleicht gibt es für Sie auch den einen oder anderen Unternehmenskontakt für Ihre eigenes Netzwerk? Hier der Einladungstext, den Sie auch im Link finden:

Als Unternehmer den Wiedereinstieg erfolgreich gestalten und so Mitarbeiter binden.

Themenreihe: „Personalentwicklung nach Lebensphasen“

Fachkräftemangel oder demographischer Wandel sind große Schlagworte und fordern die Unternehmen auf, aktiv zu werden. Es sind gute Konzepte und Strategien gefragt, um die richtigen Mitarbeitenden in das Unternehmen zu bekommen und dort auch zu binden. Eine Zielgruppe wird dabei oft nicht in den Blick genommen: Die Mitarbeiter, die mit Elternzeit ausgestiegen sind. Etliche Studien sprechen eindeutige Worte: familienbewusste Personalpolitik ist betriebswirtschaftlich rentabel. Der ROI liegt laut einer Prognos-Studie bei 25%! Mit familienbewusster Personalpolitik ist mehr gemeint, als Teilzeit anzubieten und Betriebskrippen oder ~kindergärten aufzubauen. An diesem Abend erfahren Sie, was Sie als Unternehmer für einen erfolgreichen (und baldigen) Wiedereinstieg tun können. Das Konzept setzt dabei schon beim Ausstieg in die Elternzeit an. Best-Practise-Beispiele, spannende Studien mit überzeugenden Zahlen sowie konkrete Tipps für den Wiedereinstiegsprozess im eigenen Unternehmen erwarten Sie. Die Diskussion mit Kollegen aus der Unternehmensleitung oder als Personalverantwortlicher runden den Abend ab. Es geht an diesem Abend nicht um rechtliche Themen wie z.B. das Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG), sondern um die Abläufe und Möglichkeiten im Unternehmen selbst.

Christine Maurer, cope OHG, ist Buchautorin zum Thema (Wiedereinstieg – Notwendigkeit für Unternehmen und Freiräume für die Eltern, Verlag Dashöfer), betreibt einen Blog (erfolgreicherwiedereinstieg.wordpress.com) und berät Unternehmen zu Wiedereinstiegskonzepten.  Sie gestaltet Workshops für Wiedereinsteigende und trainiert diese Zielgruppe. Sie ist Unternehmerin, Netzwerkerin, Mutter einer Tochter und ehrenamtlich aktiv.

Kosten: 35€ zzgl. MwSt für Speisen und Getränke (Rechnung) / BVMW-Mitglieder: 30€ zzgl. MwSt.

Arbeitgeberattraktivität steigern

Stefan Becker zur 15. Zertifikatsverleihung der berufundfamilie gGmbh in Berlin am 26. Juni 2013:

„Vergleicht man Unternehmen, die sich der Vereinbarkeit von Beruf und Familie systematisch widmen, mit Unternehmen mit einem sehr geringen Familienbewusstsein, so ergeben sich folgende Resultate: Familienbewusste Unternehmen haben u. a. eine um 39 % geringere Krankheitsquote und eine um 16 % niedrigere Fluktuationsrate.  … Die Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist bei familienbewussten Unternehmen zudem um 32 % höher, die Produktivität um 23 %. Es gibt seltener Eigenkündigungen. Und es gibt nicht nur viel mehr externe Bewerbungen, sondern auch eine bessere Bewerberqualität.

Fazit: Die familienbewusste Personalpolitik hat Sie zu einem attraktiveren Arbeitgeber gemacht“

Das sind beeindruckende Zahlen! In diesem Blog finden Sie einige Maßnahmen, die die Attraktivität von Arbeitgeber steigern.