Archiv für den Monat Dezember 2014

Frohes Fest und einen guten Rutsch in 2015!

Der Blog macht Pause und meldet sich im Januar wieder. Ich danke allen für Teilen, Lesen und Interesse für mein Herzblutthema.

Im neuen Jahr geht es mit Best Pratice, Anregungen und Ideen weiter. Bis dahin wünsche ich allen ein frohes Fest, eine Zeit mit Entspannung und Freude, warmherzige Begegnungen und ein für uns alle gutes und erfolgreiches neues Jahr.

Ihre

Christine Maurer

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Erfolgsgeschichten „Frauen in Führungspositionen“

In „KarriereSpiegel“ werden Frauen in Führungspositionen porträtiert. Diese Woche ist es Elke Benning-Rohnke, die im Wella-Vorstand war. Sie hat zwei Kinder und ihr Mann und sie sind berufstätig. Sie berichtet darüber, welche Aussagen ihr beim Wiedereinstieg begegnet sind – und was sich nach einem Verkauf an ein amerikanisches Unternehmen verändert hat.  Sie macht auch deutlich, dass manche Einstellungen zu arbeitenden Eltern ein deutsches Problem sind. Ihre Geschichte macht Mut!

Den lesenswerten Beitrag finden Sie hier:

http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/elke-benning-rohnke-top-managerinnen-und-ihre-erfolgsgeschichten-a-1007847.html

Elternnetzwerke in Unternehmen – ein wichtiges Instrument

Arbeitende Eltern oder Mitarbeiterinnen in Mutterschutz oder Elternzeit haben andere Informationsbedürfnisse. Zur Bindung dieser Mitarbeiter kann die Initiierung eines Elternnetzwerkes ein wichtiges Instrument sein. Oft fehlt diesen Mitarbeitenden die Zeit, eigene Netzwerke regelmäßig zu pflegen. Teilweise fehlen auch die geeigneten Netzwerk-Partner, die ähnliche Themen haben.

Für ein Unternehmen ist der Aufwand, z. B. pro Quartal einen Nachmittag zu organisieren recht überschaubar. Experten finden Sich zum Beispielen in den Lokalen Bündnissen für Familien vor Ort. Zu entscheiden ist, ob diese Netzwerktreffen mit Kinderbetreuung angeboten werden oder ohne. Leichter wird es für die Eltern, wenn es eine Kinderbetreuung in geeigneten Räumlichkeiten gibt. Wenn die Termine für die Netzwerk-Treffen am Ende oder zum Beginn der Arbeitszeit liegen, ist das aber auch kein „Muss“.

Möglich ist auch ein erster Schritt, in dem im Intranet eine Seite für diese Themen eingerichtet wird. So können sich arbeitende Eltern am Arbeitsplatz informieren. Eltern in Mutterschutz oder Elternzeit sind darüber schlechter zu erreichen. Hier braucht es dann tatsächlich ein Treffen.

Was bringt dieser Aufwand für das Unternehmen?

Das Kontakthalten mit den Mitarbeitenden, die in Mutterschutz oder Elternzeit sind, ist leichter. Zu diesen Terminen können diese Mitarbeiter eingeladen werden. Mitarbeiter können in den Entscheidungen (z. B. Wann beende ich die Elternzeit?) begleitet werden – und kehren so vielleicht zu einem früheren Zeitpunkt zurück. Außerdem präsentiert sich das Unternehmen mit einem geringen Aufwand und niedrigen Kosten als „familienbewusst“. Eltern lassen sich so gut in Entwicklungen des Unternehmens einbinden.

Was bringt ein solches Netzwerk für Eltern?

Eltern können sich austauschen, voneinander lernen und Best Practice teilen. Sie erfahren aus erster Hand, was ihr Arbeitgeber an Unterstützung für sie als arbeitende Eltern bietet. Es bleibt so leicht, im Kontakt zu bleiben und es finden sich evtl. neue Perspektiven für die Rückkehr aus der Elternzeit.

Mögliche Themen für ein Elternnetzwerk

  • Informationen zu rechtlichen Rahmenbedingungen (entfällt, wenn dies in einer Veranstaltung zum Ausstieg enthalten ist)
  • Fragen rund um die Elternzeit, Teilzeit in Elternzeit und den Wiedereinstieg
  • Informationen und Fragen rund um das Thema Kinderbetreuung
  • Themen rund um das Kind (Stillzeit, erste Monate, Entwicklungspsychologie, Erziehungsstile und –konzepte, Kinderkrankheiten, Erste Hilfe am Kind, usw. – wird von eingeladenen Experten und Expertinnen abgedeckt)
  • Themen rund um die Familie / das Paar (Herausforderungen in den ersten Monaten, Auswirkungen des Nachwuchses auf die Partnerschaft, Konfliktkultur in der Partnerschaft, usw. – wird von eingeladenen Experten und Expertinnen abgedeckt)
  • Neuigkeiten aus dem Unternehmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie
  • (moderierter?) Erfahrungsaustausch unter den Eltern

Wann starten Sie mit einem Elternnetzwerk?