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Checkliste zum Elternzeit-Modell von LOB-Magazin

Vor dem Wiedereinstieg müssen Eltern klären, wie und wann dieser sein soll. Mit diesem Link

http://www.lob-magazin.de/magazin/beruf/elternzeit/103-vier-schritte-zum-eigenen-elternzeit-modell.html

kommen Sie zu einer guten Herangehensweise, die zwischen Wollen und Können, zwischen Muss und Lust anregt, zum einem gangbaren Weg zu finden.

Und wenn das Kind krank ist?

Das Immunsystem des Kindes muss erst noch lernen – daher ist das Kind oft krank. Gerade Kindergarten- und Hortkinder kommen mit vielen Viren und Bakterien in Berührung – und „trainieren“ mit ca. 10 Erkrankungen pro Jahr das Immunsystem!

Nach § 45 Sozialgesetzbuch V haben alle Arbeitnehmer einen Anspruch auf unbezahlte Freistellung, wenn ein Kind unter 12 Jahren krank ist. Für gesetzlich Krankenversicherte ist geregelt, dass ein Elternteil 10 Tage pro Jahr sich frei nehmen darf. Die 10 Tage gelten pro Elternteil und Kind, Alleinerziehende haben einen Anspruch auf 20 Tage. Bei zwei Kindern verdoppelt sich der Anspruch auf 20 Tage pro Elternteil. Wenn mehr als zwei Kinder betreut werden, gibt es eine Obergrenze von 25 Tagen pro Elternteil für alle Kinder bzw. 50 Tagen für Alleinerziehende. Je nach Arbeitgeber, Arbeitsvertrag, Branche oder auch Tarifvertrag gibt es unterschiedliche Verfahren für das „Kinderkrankengeld“. Auf der einen Seite kann es eine Lohnfortzahlung geben, auf der anderen Seite kann die Krankenkasse einspringen (das kann bedeuten, dass z. B. 70 % des Bruttoeinkommens gezahlt werden).

Damit Eltern diese Leistungen in Anspruch nehmen können, müssen die Kinder unter 12 Jahren sein und ein Arzt muss bestätigen, dass das Kind eine Pflege braucht (Attest). Im Haushalt darf auch sonst keine Person leben, die die Pflege übernehmen könnte. Natürlich muss darüber hinaus die Leistung auch beantragt werden.

Manche Arbeitnehmer, die im Homeoffice alternierend arbeiten, beantragen diese Leistung nicht, sondern betreuen das Kind dann während der Homeoffice-Zeit. Notfallbetreuung werden teilweise auch von Großeltern übernommen – sofern diese verfügbar sind. Kindergarten, Schule oder Hort stehen für kranke Kinder meist nicht zur Verfügung.

Wer freiwillig versichert ist, fällt nicht unter die gesetzliche Regelung – erhält also auch keine Freistellung mit Lohnfortzahlung. Je nach Arbeitgeber, Tarifvertrag oder Betriebsvereinbarungen können aber auch freiwillig Krankenversicherte in diesen Genuss kommen.

Für Beamte und Beschäftigte im öffentlichen Dienst kann es komplizierter werden. Nach § 616 BGB erhalten Eltern pro Jahr und erkranktem Kind unter 12 Jahren vier Tage voll bezahlten Sonderurlaub. Darüber hinaus gelten unterschiedliche Regelungen, z. B. je nach Verdienst und der Frage ob gesetzlich oder freiwillig krankenversichert.

Wer mehr über das Thema lesen möchte, wird hier fündig:

http://www.lob-magazin.de/magazin/betreuung/notfall/515-welche-moeglichkeiten-habe-ich-wenn-mein-kind-krank-ist.html

Gelingender Wiedereinstieg: Sichtweise des LOB-Magazins

Vieles ist in der Zwischenzeit zum Thema „Erfolgreicher Wiedereinsteig“ lesbar. So auch in im aktuellen Newsletter des LOB-Magazins der Zeitschrift für berufstätige Väter und Mütter. Ich stimme mit dem Ansatz „Der Wiedereinstieg beginn mit dem Ausstieg“ voll und ganz überein. Wer nicht beim Ausstieg beginnt, den Wiedereinstieg zu planen, verpasst erste Weichenstellungen.

Auch die innere Haltung der Eltern (Aus welchen Gründen erfolgt der Wiedereinstieg?) ist wichtig. Wer mehr lesen will, findet den Beitrag hier:

http://www.lob-magazin.de/magazin/beruf/wiedereinstieg/200-so-gelingt-der-wiedereinstieg.html

Checkliste für die Tagesmutter-/-vater-Entscheidung

Eine Betreuung für das Kind zu finden ist die wesentliche Voraussetzung, um nach der Elternzeit wieder einsteigen zu können. Ein gutes Gefühl und die Sicherheit, dass das eigene Kind in der Betreuung gut aufgehoben ist, ist notwendig, um sich auf die Arbeit konzentrieren zu können. Neben Kindergärten oder Krippen gibt es auch Tagesmütter oder -väter, die sich um den eigenen Nachwuchs kümmern. Gerade für Einzelkinder kann das eine gute Erfahrung sein, vielleicht schon vor dem Kindergarten mit anderen Kindern zusammen zu sein. Bei LOB-Magazin (Zeitschrift für berufstätige Väter und Mütter) gibt es diese Checkliste:

http://www.lob-magazin.de/magazin/betreuung/tagesmutter-vater/6-checkliste-tagesmutter-vater.html

Neben den Themen wie Betreuungszeiten und Honorar finden sich auch Aspekte zum Umfeld (Beruf des Ehepartners, Erste-Hilfe-Kenntnisse, etc.).

Onlineplattform für Kinderbetreuung

Tageseltern finden, einen Babysitter bekommen oder andere Eltern mit Kindern, mit denen man sich zusammen tun kann, das ist nicht immer einfach. Großeltern wohnen oft nicht in der Nähe oder sind selbst noch berufstätig.  Nicht überall gibt es Tageselternbörsen. Diese Lücke versucht eine neue Onlineplattform zu schließen.

2care4kids bringt Eltern, Babysitter und Tagesmütter in Wohnortnähe miteinander in Kontakt. Die Plattform hilft zum einen bei der Suche nach der passenden Kinderbetreuung. Es können hier aber auch Eltern miteinander in Kontakt kommen, um Spielkameraden für die Kinder zu finden, sich mit anderen Familien auszutauschen oder vielleicht sogar gemeinsam Lösungen zur Betreuung der Kinder zu finden.

Wer den Service nutzen möchte,  kann sich gratis registrieren. Nachrichten können  kostenlos empfangen, gelesen und beantwortet werden. Wenn zu anderen Mitgliedern Kontakt aufgenommen werden will, muss eine Premium-Mitgliedschaft abgeschlossen werden.

Hier kommen Sie zur Seite: https://www.2care4kids.de/

gefunden in: LOB Newsletter August 2013/03

Netzwerk Wiedereinstieg Hessen vergibt Preis

Am 12. September vergibt das Netzwerk Wiedereinstieg Hessen den Unternehmenspreis “WieDa – Bestes Unternehmen für den Wiedereinstieg in Hessen 2013″ . Damit werden Initiativen von Unternehmen ausgezeichnet, die Frauen den beruflichen Wiedereinstieg erleichtern.

Der Preis wird am 12. September verliehen. Ich werde dabei sein und bin schon ganz neugierig auf die Preisträger und deren Maßnahmen. Die besten Informationen gibt es danach hier im Blog.

Branka Kamaric schreibt am 25. Juli zur Notwendigkeit solcher Maßnahmen folgendes: „Angesichts der demographischen Entwicklung und des drohenden Fachkräftemangels müssen Betriebe in Hessen verstärkt auf Frauen setzen, die nach der Familienpause ins Berufsleben zurückkehren möchten. Allein in Hessen sind dies rund 22.000 Frauen. Nur ein kleiner Teil davon, 4.400 Frauen, ist bei der Agentur für Arbeit als Berufsrückkehrerin arbeitssuchend gemeldet. Und viele der gut qualifizierten Frauen sind auf der Suche nach einer Vollzeitstelle. Hier bieten sich nicht nur Chancen für die Frauen, sondern auch für Unternehmen, die für die Zukunft qualifiziertes Personal benötigen.“ gefunden in:  http://www.wiedereinstieg-beruf.de/netzwerk-wiedereinstieg-vergibt-unternehmenspreis-2013-428/

Informationen zur Initiative gibt es hier: http://www.new-hessen.de

Bewerbungstipps für Wiedereinsteiger

Im aktuellen Newsletter des lob-Magazins gibt es Tipps zum Bewerben nach der Baby-Phase. Wichtig ist dabei, die erworbenen Soft-Skills für den Personalentscheider nachvollziehbar darzustellen. Den ganzen Artikel finden Sie hier:

http://www.lob-magazin.de/magazin/beruf/wiedereinstieg/630-muetter-punkten-mit-soft-skills.html

Teilzeit in der Elternzeit?

Wer in Elternzeit ist, darf in Teilzeit arbeiten – so sieht es das Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz vor. Diese Voraussetzungen müssen dabei erfüllt werden:

– Der Arbeitgeber beschäftigt regelmäßig mehr als 15 Arbeitnehmer (ohne Azubis).

– Das Arbeitsverhältnis besteht seit mindestens sechs Monaten ununterbrochen.

– Die vertraglich zu regelnde Teilzeit-Arbeitszeit soll für mindestens zwei Monate 15 bis 30 Wochenstunden betragen. Die 30 Stunden-Obergrenze gilt für den Durchschnitt eines Monats.

– Dem Arbeitgeber wurde sieben Wochen vor der Tätigkeit dieser Anspruch schriftlich mitgeteilt.

Was vielleicht einige nicht wissen, ist, dass die Teilzeit in der Elternzeit auch bei einem anderen Arbeitgeber erfolgen kann. Der ursprüngliche Arbeitgeber muss dann allerdings zustimmen.

Der Arbeitgeber kann aus betrieblichen Gründen dem Teilzeitgesuch in der Elternzeit widersprechen. Die Frage, was betriebliche Gründe sind, ist teilweise gerichtlich geklärt – und die Messlatte dafür hoch.

2011 arbeiteten in Deutschland 45 % der erwerbstätigen Frauen im Alter von 15 bis 64 Jahren (lt. Statistischem Bundesamt).  Die Erwerbsquote betrug 2011 knapp 68 %. Das ist in der EU Rang vier für Deutschland. Mehr als 55 % der Frauen arbeiten wegen der Kinderbetreuung, der Pflege von Angehörigen oder aus anderen familiären oder persönlichen Gründen Teilzeit.

Informationen gefunden in: working@office, Ausgabe 7/2013

Flexible Arbeitszeiten: wichtiges Bedürfnis für Eltern

In diesem Artikel

http://www.welt.de/incoming/article111757397/Machen-Sie-sich-frei.html

steht die Familienfreundlichkeit im Vordergrund. Ein spannender Aspekt ist dabei, dass die Flexibilität nicht nur arbeitenden Eltern hilft, sondern auch Arbeitnehmern, die Angehörige pflegen.

Familienfreundlichkeit: Schlüsselfaktor Führungskräfte

Wenn Unternehmen den Wiedereinsteig unterstützen wollen, so ist die Führungskraft an der Schlüsselposition für dieses Ziel. Dies sind Anforderungen an eine Führungskraft, die familienbewusst führt: Sie

  • kennt die Möglichkeiten und Grenzen familienbewusster Führung
  • ist informiert über Vorgehensweisen und Instrumente im Unternehmen
  • ist wirklich motiviert, familienbewusst zu führen und hat einen eigenen Nutzen, das Thema voranzubringen
  • arbeitet in einem Unternehmen, dass wirklich familienbewusste Führung wünscht und Rahmenbedingungen und eine Kultur geschaffen hat, die familienbewusste Führung ermöglicht
  • darf tatsächlich familienbewusste Führung realisieren, auch weil das Umfeld (eigene Mitarbeiter, Kollegen, das Top-Management) dies zulässt

Der Alltag ist oft ein anderer. Maßnahmen für einen gelungenen Wiedereinstieg zielen auf Mitarbeitende, selten auch auf Führungskräfte. Die eigene Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist für die Führungskraft oft schwerer zu leisten. Es lohnt also, einen Blick auf die Gruppe der Führungskräfte zu werfen – und diese ins Boot zu holen!