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Qualifizierungsprogramm für Akademikerinnen

Die Technische Hochschule Nürnberg (Georg Simon Ohm) startet im Oktober 2013 eine Weiterbildung für Akademikerinnen, die mit Kind auf Erfolgskurs gehen wollen. Über neun Monate stehen der Ausbau und die Entwicklung der eigenen Karriere und Netzwerken im Mittelpunkt. Der Nachwuchs wird während der Präsenzzeiten betreut. Es gibt noch freie Plätze. Informationen unter

http://www.th-nuernberg.de/women++ oder

womenplus@th-nuernberg.de

gefunden in: Newsletter LOB-Magazin, 2. August 2013

Umfrage zur Kinderbetreuung – mitmachen?

Das habe ich bei im Newsletter 2013/02 von lob – Zeitschrift für berufstätige Väter und Mütter gefunden:

Wer Familie und Beruf vereinbart, weiß wie wichtig eine qualifizierte Kinderbetreuung ist. Die Besser Betreut GmbH möchte in Zusammenarbeit mit LOB eine umfassende Momentaufnahme der Thematik festhalten und startet daher eine Umfrage.

Mitmachen lohnt sich. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten einen Rabatt von 15% auf ihren Einkauf im Online-Shop von Ernsting’s Family.
Der Rabatt ist nicht an einen Mindestbestellwert gebunden.

Das ist der Link zur Umfrage:

https://magazin.betreut.de/umfrage-wie-werden-ihre-kinder-betreut-949

Wiedereinstieg beginnt beim Ausstieg!

Wer gut und nicht zu spät wieder einsteigen möchte oder zurückkommen soll, sollte schon vor dem Ausstieg planen und organisieren. Für die Unternehmen könnte das z. B. heißen:

– Wer hält den Kontakt in der Elternzeit?
– Wer ist Mentor für den Wiedereinstieg?
– Kann die E-Mail-Adresse und evtl. mobilen Geräte behalten werden?
– In welche E-Mail-Verteiler will der Mitarbeitende aufgenommen werden?
– An welchen Veranstaltungen nimmt der Mitarbeitende in der Elternzeit teil?
– Welche Zeitschriften, Magazine, etc. erhält der Mitarbeitende weiter?
– und vieles mehr

Für den „Aussteiger“ könnte das z. B. heißen:

– Kann ich Vertretungen für Urlaub oder Krankheit anbieten?
– Kann ich schon etwas zu Teilzeit in der Elternzeit sagen?
– Will ich die Elternzeit für die eigene Qualifikation nutzen?
– Wie will ich Kontakt zum Unternehmen und zu KollegInnen halten?
– Was tue ich, um fachlich auf dem Laufenden zu bleiben?
– und vieles mehr

Diese und weitere Fragen können in einer Checkliste für den Mitarbeitenden und den Vorgesetzten zusammen gefasst sein. Beide setzen sich in den letzten Wochen vor dem Ausstieg zusammen und tauschen sich aus. Klare Absprachen und Vereinbarungen in diesem Gespräch sind für einen guten Wiedereinstieg auf beiden Seiten sinnvoll Wenn Unternehmen diese „Hausaufgaben“ angehen, haben sie eine oft verkannte Ressource für den Fachkräftemangel. Wenn Mitarbeitende bald – und mit einem guten Gefühl – wieder einsteigen, brauchen weniger Kräfte auf dem Markt „draußen“ gesucht zu werden.

Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Ich freue mich auf Ihre Kommentare.

Kinder finden Berufstätigkeit in Ordnung!

Das Kinderhilfswerk World Vision Deutschland befragte für die 2. Kinderstudie 2010 über 2.500 Sechs- bis Elfjährige und deren Eltern. In 51 Prozent der Familien (auch Alleinerziehende) arbeiten beide Elternteile (bzw. das eine Elternteil). Die Kinder sind mit der Berufstätigkeit ihrer Eltern einverstanden. Die allermeisten Kinder sind mit der Zeit, die ihre Eltern für sie haben zufrieden. Bei Familien mit Arbeitslosigkeit wird dies von vielen Kindern anders erlebt. Die  Sicherheit der Zuwendung bzw. die Zuverlässigkeit dieser ist den Kindern wichtig. Die  Befragung zeigt deutlich, dass den Kindern das Risiko von Arbeitslosigkeit und Armut bewusst ist – und sie es daher schätzen, wenn das Familieneinkommen nicht ausschließlich an einem Elternteil hängt. Wer mehr lesen möchte, findet hier ein Thesenpapier von Prof. Dr. Klaus Hurrelmann, Hertie School of Governance, Berlin:

Klicke, um auf Hurrelmann_Thesenpapier.pdf zuzugreifen

Familienfreundliche Maßnahmen rechnen sich!

Die Studie ist nicht mehr ganz jung, doch immer noch gültig. Die Prognos AG hat 2003 Daten von 10 Unternehmen erfasst und in einer Modellrechnung dargestellt. Diese Modellrechnung ergab einen ROI von 25 Prozent! Das Modell-Unternehmen „Familien Gmbh“ hat bei Kosten von 300.000 EUR Kosteneinsparungen von 375.000 EUR erzielt. Einsparpotenziale gab es bei

– Wiederbeschaffungskosten
– Wiedereingliederungskosten
– Überbrückungskosten
– Kosten für Fehlzeiten

Die beteiligten Unternehmen hatten diese familienfreundlichen Maßnahmen realisiert:

– Beratungsangebote für Eltern, Kontakthalte- und Wiedereinstiegsprogramme
– Teilzeitangebote, Arbeitszeitflexibilität und -souveränität für Eltern
– Telearbeit für Beschäftigte in Elternzeit
– Betriebliche bzw. betrieblich unterstützte Kinderbetreuung
– Berieb oder Unterstützung einer regulären Kinderbetreuung

Das sind Zahlen, die es betriebswirtschaftlichen Betrachtungen leicht machen, den Wiedereinstieg zu unterstützen!

Fortschrittsbericht der Bundesregierung zu Fachkräften

Es gibt aktuelle Zahlen: 71 % der Mütter arbeiten! Diese Fakten zitiert Phoenix (Link http://www.phoenix.de/content//557171)

„Insgesamt gehen dem Bericht zufolge aber mehr und mehr Mütter mit minderjährigen Kindern arbeiten. Der Anteil habe sich seit 2006 von 64,1 auf 70,2 Prozent erhöht, wie die Dortmunder „Ruhr Nachrichten“ unter Berufung auf den Fortschrittsbericht schreiben. Damit sei ihre Zahl um 60 000 auf jetzt 5,6 Millionen gestiegen.

Die Entwicklung schlage sich auch im Arbeitsvolumen nieder. Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von Müttern ist demnach zwischen 2010 und 2011 um etwas mehr als eine halbe Stunde auf 25,6 Stunden gestiegen. Insgesamt arbeiteten die Mütter 142,2 Millionen Stunden – das entspricht einer Zunahme um rund 5,2 Millionen Stunden.“

Das Thema Wiedereinstieg und arbeitende Eltern wird damit immer wichtiger – das freut mich! Nutzen Sie Ihre Chance, gute Rahmenbedingungen zu schaffen oder einzufordern.