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Onlineplattform für Kinderbetreuung

Tageseltern finden, einen Babysitter bekommen oder andere Eltern mit Kindern, mit denen man sich zusammen tun kann, das ist nicht immer einfach. Großeltern wohnen oft nicht in der Nähe oder sind selbst noch berufstätig.  Nicht überall gibt es Tageselternbörsen. Diese Lücke versucht eine neue Onlineplattform zu schließen.

2care4kids bringt Eltern, Babysitter und Tagesmütter in Wohnortnähe miteinander in Kontakt. Die Plattform hilft zum einen bei der Suche nach der passenden Kinderbetreuung. Es können hier aber auch Eltern miteinander in Kontakt kommen, um Spielkameraden für die Kinder zu finden, sich mit anderen Familien auszutauschen oder vielleicht sogar gemeinsam Lösungen zur Betreuung der Kinder zu finden.

Wer den Service nutzen möchte,  kann sich gratis registrieren. Nachrichten können  kostenlos empfangen, gelesen und beantwortet werden. Wenn zu anderen Mitgliedern Kontakt aufgenommen werden will, muss eine Premium-Mitgliedschaft abgeschlossen werden.

Hier kommen Sie zur Seite: https://www.2care4kids.de/

gefunden in: LOB Newsletter August 2013/03

Bewerbungstipps für Wiedereinsteiger

Im aktuellen Newsletter des lob-Magazins gibt es Tipps zum Bewerben nach der Baby-Phase. Wichtig ist dabei, die erworbenen Soft-Skills für den Personalentscheider nachvollziehbar darzustellen. Den ganzen Artikel finden Sie hier:

http://www.lob-magazin.de/magazin/beruf/wiedereinstieg/630-muetter-punkten-mit-soft-skills.html

Teilzeit in der Elternzeit?

Wer in Elternzeit ist, darf in Teilzeit arbeiten – so sieht es das Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz vor. Diese Voraussetzungen müssen dabei erfüllt werden:

– Der Arbeitgeber beschäftigt regelmäßig mehr als 15 Arbeitnehmer (ohne Azubis).

– Das Arbeitsverhältnis besteht seit mindestens sechs Monaten ununterbrochen.

– Die vertraglich zu regelnde Teilzeit-Arbeitszeit soll für mindestens zwei Monate 15 bis 30 Wochenstunden betragen. Die 30 Stunden-Obergrenze gilt für den Durchschnitt eines Monats.

– Dem Arbeitgeber wurde sieben Wochen vor der Tätigkeit dieser Anspruch schriftlich mitgeteilt.

Was vielleicht einige nicht wissen, ist, dass die Teilzeit in der Elternzeit auch bei einem anderen Arbeitgeber erfolgen kann. Der ursprüngliche Arbeitgeber muss dann allerdings zustimmen.

Der Arbeitgeber kann aus betrieblichen Gründen dem Teilzeitgesuch in der Elternzeit widersprechen. Die Frage, was betriebliche Gründe sind, ist teilweise gerichtlich geklärt – und die Messlatte dafür hoch.

2011 arbeiteten in Deutschland 45 % der erwerbstätigen Frauen im Alter von 15 bis 64 Jahren (lt. Statistischem Bundesamt).  Die Erwerbsquote betrug 2011 knapp 68 %. Das ist in der EU Rang vier für Deutschland. Mehr als 55 % der Frauen arbeiten wegen der Kinderbetreuung, der Pflege von Angehörigen oder aus anderen familiären oder persönlichen Gründen Teilzeit.

Informationen gefunden in: working@office, Ausgabe 7/2013

Qualifizierungsprogramm für Akademikerinnen

Die Technische Hochschule Nürnberg (Georg Simon Ohm) startet im Oktober 2013 eine Weiterbildung für Akademikerinnen, die mit Kind auf Erfolgskurs gehen wollen. Über neun Monate stehen der Ausbau und die Entwicklung der eigenen Karriere und Netzwerken im Mittelpunkt. Der Nachwuchs wird während der Präsenzzeiten betreut. Es gibt noch freie Plätze. Informationen unter

http://www.th-nuernberg.de/women++ oder

womenplus@th-nuernberg.de

gefunden in: Newsletter LOB-Magazin, 2. August 2013

Umfrage zur Kinderbetreuung – mitmachen?

Das habe ich bei im Newsletter 2013/02 von lob – Zeitschrift für berufstätige Väter und Mütter gefunden:

Wer Familie und Beruf vereinbart, weiß wie wichtig eine qualifizierte Kinderbetreuung ist. Die Besser Betreut GmbH möchte in Zusammenarbeit mit LOB eine umfassende Momentaufnahme der Thematik festhalten und startet daher eine Umfrage.

Mitmachen lohnt sich. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten einen Rabatt von 15% auf ihren Einkauf im Online-Shop von Ernsting’s Family.
Der Rabatt ist nicht an einen Mindestbestellwert gebunden.

Das ist der Link zur Umfrage:

https://magazin.betreut.de/umfrage-wie-werden-ihre-kinder-betreut-949

Wiedereinstieg beginnt beim Ausstieg!

Wer gut und nicht zu spät wieder einsteigen möchte oder zurückkommen soll, sollte schon vor dem Ausstieg planen und organisieren. Für die Unternehmen könnte das z. B. heißen:

– Wer hält den Kontakt in der Elternzeit?
– Wer ist Mentor für den Wiedereinstieg?
– Kann die E-Mail-Adresse und evtl. mobilen Geräte behalten werden?
– In welche E-Mail-Verteiler will der Mitarbeitende aufgenommen werden?
– An welchen Veranstaltungen nimmt der Mitarbeitende in der Elternzeit teil?
– Welche Zeitschriften, Magazine, etc. erhält der Mitarbeitende weiter?
– und vieles mehr

Für den „Aussteiger“ könnte das z. B. heißen:

– Kann ich Vertretungen für Urlaub oder Krankheit anbieten?
– Kann ich schon etwas zu Teilzeit in der Elternzeit sagen?
– Will ich die Elternzeit für die eigene Qualifikation nutzen?
– Wie will ich Kontakt zum Unternehmen und zu KollegInnen halten?
– Was tue ich, um fachlich auf dem Laufenden zu bleiben?
– und vieles mehr

Diese und weitere Fragen können in einer Checkliste für den Mitarbeitenden und den Vorgesetzten zusammen gefasst sein. Beide setzen sich in den letzten Wochen vor dem Ausstieg zusammen und tauschen sich aus. Klare Absprachen und Vereinbarungen in diesem Gespräch sind für einen guten Wiedereinstieg auf beiden Seiten sinnvoll Wenn Unternehmen diese „Hausaufgaben“ angehen, haben sie eine oft verkannte Ressource für den Fachkräftemangel. Wenn Mitarbeitende bald – und mit einem guten Gefühl – wieder einsteigen, brauchen weniger Kräfte auf dem Markt „draußen“ gesucht zu werden.

Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Ich freue mich auf Ihre Kommentare.

Kinder finden Berufstätigkeit in Ordnung!

Das Kinderhilfswerk World Vision Deutschland befragte für die 2. Kinderstudie 2010 über 2.500 Sechs- bis Elfjährige und deren Eltern. In 51 Prozent der Familien (auch Alleinerziehende) arbeiten beide Elternteile (bzw. das eine Elternteil). Die Kinder sind mit der Berufstätigkeit ihrer Eltern einverstanden. Die allermeisten Kinder sind mit der Zeit, die ihre Eltern für sie haben zufrieden. Bei Familien mit Arbeitslosigkeit wird dies von vielen Kindern anders erlebt. Die  Sicherheit der Zuwendung bzw. die Zuverlässigkeit dieser ist den Kindern wichtig. Die  Befragung zeigt deutlich, dass den Kindern das Risiko von Arbeitslosigkeit und Armut bewusst ist – und sie es daher schätzen, wenn das Familieneinkommen nicht ausschließlich an einem Elternteil hängt. Wer mehr lesen möchte, findet hier ein Thesenpapier von Prof. Dr. Klaus Hurrelmann, Hertie School of Governance, Berlin:

http://www.lokale-buendnisse-fuer-familie.de/fileadmin/user_upload/lbff/Presse/Pressemappe_Buko/Hurrelmann_Thesenpapier.pdf