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Elternkompetenzen & Arbeit?!

Das ist der Fokus einer Studie von Joachim E. Lask, Work-Family-Institut Darmstadt und Dr. Nina M. Junker, Goethe-Universität Frankfurt. Teilgenommen haben bis April 2018 302 erwerbstätige Eltern. Bisher sind zwei Berichte dazu verfügbar:

  • Eltern erkennen ihre in der Familie entwickelten Kompetenzen
  • Softskills – Mitarbeitertraining im Kinderzimer

Wer sich noch an der Studie beteiligen möchte, kann das hier tun: Link

Was sind die bisherigen Ergebnisse der Studie?

Schon nach wenigen Monaten Elternschaft berichten Eltern, Kompetenzen (weiter-)entwickelt zu haben. Häufig ist weder den Eltern noch ihren Führungskräften klar, dass diese Kompetenzen vorhanden sind und auch beruflich relevant sind. Diese informell gelernten Kompetenzen werden eher nicht als Kompetenzen wahrgenommen. Auch wenn seit den 1970ern bekannt ist, dass ca. 70 Prozent der berufsrelevanten überfachlichen Kompetenzen informell gelernt werden, ist dies für arbeitende Eltern wenig untersucht und benannt.

In diesen drei Kompetenzbereichen entwickeln Eltern Kompetenzen, die überfachlich auch im Beruf wichtig sind:

  • beziehungsorientierte Kompetenzen
  • aufgabenbezogene Kompetenzen
  • Arbeitsweisen
  • Selbstkompetenzen

Führungskräfte sollten also bei arbeitenden Eltern genau hinschauen und gemeinsam erarbeiten, welche Kompetenzen z. B. für Teamarbeit eingesetzt werden können. Eltern sollten genau hinschauen und ihren Kompetenzuwachs erkennen und benennen können. Und sich damit auch für Aufgaben bewerben!

Vorzeige-Unternehmen wie Bosch oder ZF honorieren diese durch die Elternschaft erworbenen Sozialkompetenzen als einen Baustein in der Karriere-Entwicklung. Es fehlt aber trotzdem an der Routine in z. B. Mitarbeitergesprächen explizit dies zu thematisieren und abzuleiten, wie diese erworbenen Elternkompetenzen für Unternehmen und arbeitende Eltern sinnvoll eingesetzt werden können.

Wer an der Studie als arbeitende Eltern teilnimmt, erhält einen Ergebnisbericht zur Umfrage.

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LOB-Umfrage zur Familienfreundlichkeit in Deutschland

LOB, die Zeitschrift für arbeitende Väter und Mütter hat im April 2014 die Ergebnisse einer Umfrage veröffentlicht. Ziel war zu eruieren, wie es um die Familienfreundlichkeit in   Deutschlands Unternehmen wirklich aussieht. Fragen der Autoren waren: Welche Maßnahmen sind weit verbreitet? Welche Angebote werden tatsächlich genutzt? Und gibt es in Unternehmen schon so etwas wie eine Kultur der Vereinbarkeit?

Über 400 berufstätige Mütter und Väter haben an der Online-Umfrage teilgenommen.

Hier die Beurteilung der Zeitschrift, wie sie im April-Newsletter veröffentlicht wurde:

„Das Ergebnis zeigt: Flexible Arbeitszeiten sind für berufstätige Mütter und Väter die wichtigste Voraussetzung, um Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen. Arbeitgeber, die ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei der freien Zeiteinteilung entgegenkommen, gelten daher bei 98 Prozent der von LOB befragten Eltern als familienfreundlich. Weitere spannende Ergebnisse: Kolleginnen und Kollegen scheinen mehr Verständnis für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu haben, als die Vorgesetzten, und es gibt mittlerweile viele Führungskräfte, die in Elternzeit gehen.“

Die wichtigsten Ergebnisse sind unter diesem Link in einer Infografik zusammengefasst:

https://infograph.venngage.com/infograph/publish/9db92917-5b91-4823-98e6-b776af17d14e

Umfrage des LOB-Magazins zur Familienfreundlichkeit von Unternehmen

Gerade wird vielfältig diskutiert, wie es um arbeitende Eltern und Unternehmen aussieht. Die Aufmerksamkeit für dieses Thema nehme ich so war, dass es oft mehrmals die Woche „Schweine“ gibt, die durch Dörfer getrieben werden: Teilzeit ist ein Karrierekiller und Abstellgleis, Unternehmen sind nicht wirklich familienfreundlich und etliches mehr. Wie sieht  es nun wirklich aus?

Das LOB-Magazin startet dazu eine Umfrage bei den Beteiligten, den Mitarbeitern bzw. arbeitenden Eltern. Hier der Link zur Umfrage:

https://de.surveymonkey.com/s/9Z5G35V

Sowie die Ergebnisse veröffentlicht sind, finden Sie im Blog einen Bericht dazu.