Archiv für den Monat Februar 2013

Rahmen abstecken in der Familie hilft bei Vereinbarkeit

Im aktuellen Newsletter des lob-Magazins ist ein Tipp von mir erwähnt:

http://www.lob-magazin.de/tipps/524-christine-maurer.html

Was hilft bei Ihnen?

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Wiedereinstieg beginnt beim Ausstieg!

Wer gut und nicht zu spät wieder einsteigen möchte oder zurückkommen soll, sollte schon vor dem Ausstieg planen und organisieren. Für die Unternehmen könnte das z. B. heißen:

– Wer hält den Kontakt in der Elternzeit?
– Wer ist Mentor für den Wiedereinstieg?
– Kann die E-Mail-Adresse und evtl. mobilen Geräte behalten werden?
– In welche E-Mail-Verteiler will der Mitarbeitende aufgenommen werden?
– An welchen Veranstaltungen nimmt der Mitarbeitende in der Elternzeit teil?
– Welche Zeitschriften, Magazine, etc. erhält der Mitarbeitende weiter?
– und vieles mehr

Für den „Aussteiger“ könnte das z. B. heißen:

– Kann ich Vertretungen für Urlaub oder Krankheit anbieten?
– Kann ich schon etwas zu Teilzeit in der Elternzeit sagen?
– Will ich die Elternzeit für die eigene Qualifikation nutzen?
– Wie will ich Kontakt zum Unternehmen und zu KollegInnen halten?
– Was tue ich, um fachlich auf dem Laufenden zu bleiben?
– und vieles mehr

Diese und weitere Fragen können in einer Checkliste für den Mitarbeitenden und den Vorgesetzten zusammen gefasst sein. Beide setzen sich in den letzten Wochen vor dem Ausstieg zusammen und tauschen sich aus. Klare Absprachen und Vereinbarungen in diesem Gespräch sind für einen guten Wiedereinstieg auf beiden Seiten sinnvoll Wenn Unternehmen diese „Hausaufgaben“ angehen, haben sie eine oft verkannte Ressource für den Fachkräftemangel. Wenn Mitarbeitende bald – und mit einem guten Gefühl – wieder einsteigen, brauchen weniger Kräfte auf dem Markt „draußen“ gesucht zu werden.

Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Ich freue mich auf Ihre Kommentare.

Regierungsgutachten zur Familienpolitik sorgt für Wirbel

Ein noch nicht veröffentlichtes Gutachten, dass für die Regierung erstellt wurde, sorgt für Wirbel. Zitat:

Der Befund der Experten klingt demnach vernichtend: Das Kindergeld – „wenig effektiv“. Das Ehegattensplitting – „ziemlich unwirksam“. Die beitragsfreie Mitversicherung von Ehepartnern in der gesetzlichen Krankenversicherung – „besonders unwirksam“. Für diesen Bereich werden jährlich insgesamt etwa 200 Milliarden Euro ausgegeben.

gefunden in http://www.sueddeutsche.de/politik/familienpolitik-wirbel-um-regierungsgutachten-1.1590280

Was meinen Sie dazu? Was hilft Eltern und Familien? Oder sind die Leistungen wirklich so schlecht platziert?

Kinder finden Berufstätigkeit in Ordnung!

Das Kinderhilfswerk World Vision Deutschland befragte für die 2. Kinderstudie 2010 über 2.500 Sechs- bis Elfjährige und deren Eltern. In 51 Prozent der Familien (auch Alleinerziehende) arbeiten beide Elternteile (bzw. das eine Elternteil). Die Kinder sind mit der Berufstätigkeit ihrer Eltern einverstanden. Die allermeisten Kinder sind mit der Zeit, die ihre Eltern für sie haben zufrieden. Bei Familien mit Arbeitslosigkeit wird dies von vielen Kindern anders erlebt. Die  Sicherheit der Zuwendung bzw. die Zuverlässigkeit dieser ist den Kindern wichtig. Die  Befragung zeigt deutlich, dass den Kindern das Risiko von Arbeitslosigkeit und Armut bewusst ist – und sie es daher schätzen, wenn das Familieneinkommen nicht ausschließlich an einem Elternteil hängt. Wer mehr lesen möchte, findet hier ein Thesenpapier von Prof. Dr. Klaus Hurrelmann, Hertie School of Governance, Berlin:

http://www.lokale-buendnisse-fuer-familie.de/fileadmin/user_upload/lbff/Presse/Pressemappe_Buko/Hurrelmann_Thesenpapier.pdf